STEUERBERATERVERGÜTUNG

 

Grundlage für Abrechnung der Vergütung des Steuerberaters ist die Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV). Diese können Sie hier einsehen.

Im Falle einer Erstberatung an einen Verbraucher beträgt die Vergütung gemäß § 21 (1) StBVV bis zu 190 € zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer.

Für die Erstellung von Steuererklärungen (§ 24 StBVV) oder die Aufstellung von Einnahmen-Überschuss-Rechnungen (§ 25 StBVV), Jahresabschlüssen (§ 35 StBVV) und die Finanzbuchhaltung (§ 33 StBVV) erhält der Steuerberater eine Wertgebühr; diese richtet sich nach dem jeweiligen Gegenstandswert. Für die Feststellung der Wertgebühr sieht die StBVV eine Mindest- bis Höchstgebühr vor.

Im Bereich der Lohnabrechnung (§ 34 StBVV) fallen unterschiedliche Angelegenheiten an. So ist es neben der Prüfung und Abrechnung von fixen und variablen Lohnbestandteile die An- und Abmeldung bei der Sozialversicherung vorzunehmen, die Sofortmeldung bei bestimmten Branchen zu beachten, die Übermittlung der Lohnsteueranmeldung an das Finanzamt und des elektronischen Lohnnachweises an die jeweilige Berufsgenossenschaft, die Beantragung von Erstattungen bei Krankheit oder Muttschaft uvm. Die Abrechnung erfolgt hier nach im Vorfeld vereinbarten pauschalen Vergpütungsbestandteilen.

Ferner wird mit einer Zeitgebühr abgerechnet im Falle der Einrichtung der Finanz- und Lohnbuchführung, der Prüfung von Steuerbescheiden und das Einlegen von Einsprüchen.

Darüber hinaus hat der Steuerberater Anspruch auf Ersatz der Auslagen, die bei Ausführung seines Auftrags entstehen (§ 16 StBVV). So werden entweder die tatsächlichen Kosten oder eine Pauschale in Höhe von 20 Prozent der Vergütung, maximal jedoch höchsten 20 Euro, zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer angesetzt.

Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass Steuerberatungskosten in der Regel als Betriebsausgaben oder Werbungskosten  berücksichtigt werden können.

Nach einem ersten Kennenlernen unterbreite ich Ihnen gern ein individuelles Angebot.